In Marzahn-Hellersdorf nimmt der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrobusse Fahrt auf. Im Rahmen des Projekts „Stella“ der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sollen bis Ende 2026 mehrere Endstellen für den Betrieb elektrischer Busse ausgestattet werden. Dies antwortet der Senat auf eine Anfrage des bündnisgrünen Abgeordneten Stefan Ziller (Drucksache 19/22222). Ziel ist es demnach, durch moderne Schnellladesysteme den Umstieg auf emissionsfreie Mobilität im öffentlichen Nahverkehr weiter voranzutreiben. Die neuen Schnelllader ermöglichen ein effizientes Aufladen der Busse während kurzer Wendezeiten und tragen damit erheblich zur Reduzierung von CO₂-Emissionen im Bezirk bei.
Geplant sind neue Ladepunkte an insgesamt fünf wichtigen Endstellen: S-Bahnhof Kaulsdorf, S-Bahnhof Marzahn, Köthener Straße, U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz und U-Bahnhof Kaulsdorf Nord. Alle Standorte befinden sich derzeit in der Planungsphase, die Genehmigungsanträge für die Schnelllader werden vorbereitet und sollen zeitnah eingereicht werden. Insgesamt sollen bis zu 16 Ladepunkte entstehen, die den Betrieb einer wachsenden E-Busflotte ermöglichen und den öffentlichen Nahverkehr in Marzahn-Hellersdorf fit für die Zukunft machen.
Bündnis 90/Die Grünen setzen sich seit vielen Jahren für den Ausbau der Elektromobilität und die konsequente Umstellung auf klimaschonende Antriebstechnologien im öffentlichen Verkehr ein. Dass nun konkrete Projekte in Marzahn-Hellersdorf umgesetzt werden, ist ein wichtiger Erfolg dieses Engagements – und ein bedeutender Beitrag zu einer nachhaltigen und lebenswerten Stadt.



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