Kaulsdorf

Im Jahr 1347 wurde Kaulsdorf als Caulstorp in einer Schenkungsurkunde des Markgrafen Ludwig des Älteren an die Kalandsbrüder in Bernau erwähnt. Als Angerdorf auf dem Barnim gegründet, fügt sich vor allem südlich ein großes Siedlungsgebiet an. Hier finden sie aktuelle Informationen zu Kaulsdorf. Uns beschäftigen die Schaffung von Grundschulplätzen für jedes Kind, barrierefreie Gehwege, fehlende Straßenbäume, die weitere Renaturierung der Wuhle und vieles mehr. Kommen sie mit ihrem Anliegen auch gern mal persönlich bei unserem Stammtisch Mahlsdorf-Kaulsdorf vorbei. Informationen dazu finden sie auch auf Twitter sowie unserem Telegram-Kanal.

Demo gegen Homophobie

Am 1.11.08 fand am U-Bahnhof Kaulsdorf Nord eine Kundgebung mit anschließender Demonstration gegen Homophobie statt.

Anlass war der Überfall Dienstagabend auf ein lesbisches Pärchen, welches mit Farbe besprüht und eine sogar noch am Boden liegend getreten wurde.

Antifaschistische, antihomophobe Gruppen sowie hochschulpolitisch aktive Studierende der ASFH nahmen an der Aktion teil. Auch mit dabei Anja Kofbinger und Thomas Birk aus der Grünen Abgeordnetenhausfraktion, die den Aufruf unterstützten.

Christian Fender: „Ich verurteile die Tat und fordere alle dazu auf den Nährboden für diese Gewalt, die Feindlichkeit gegen andere sexuelle Identitäten, aktiv zu abzubauen!”

Eine ausführliche Stellungnahme finden Sie auf wenn sie auf christianFender.de

PS: vom 21. bis zum 22. November findet ein Kongress der Grünen Bundestagsfraktion statt. “Dem Hass keine Chance – Homophobie entschieden entgegentreten” Anmeldung und Infos gibt es hier

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Badestelle auf dem Elsensee in Kaulsdorf vor dem Aus

Die geplante Badestelle am Elsensee in Berlin Kaulsdorf, einem nach dem Berliner Natuschutzgesetz geschützten Biotop, steht vor dem Aus. Nachdem das Bezirksamt seit Jahren versucht hat das Berliner Naturschutzgesetz wegzudiskutieren, stehen die Planungen nun vor einem Scherbenhaufen.

Der BürgerInneninitiative gelang es ein für das Vorhaben benötigtes Grundstück zu kaufen. Auch über den Kauf eines zweiten Grundstücks wird verhaldelt. Da diese Flächen für den Ausgleich des geplanten Naturschädigungen benötigt werden, gibt es nun kaum eine Chance, die Planungen noch zu realisieren.

Diese sahen vor auf dem Elsensee eine Wasserskianlage und eine Badestelle mit Saunalandschaft zu bauen. Vorschläge für eine Verbesserung der verkehrlichen Situation rund um die Kaulsdorfer Seen wurden dabei nicht gemacht.

Lesen sie dazu auch: Senat stellt klar – Elsensee ist nach §26a zu schützen

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BündnisGrüne bei Aktion der JBVV gegen Rechts

Letzten Mittwoch (23.08) waren wir bündnisGrünen bei einer Aktion der Jugend-BVV gegen Rechts dabei. Wir folgten dem Aufruf der Jugendlichen gern und gaben unsere Hände gegen Rechts und für einen bunten Bezirk.

Die Aktion auf dem Alice-Salomon-Platz in Helle Mitte fand bei den PassantInnen großen Anklang. Sie soll am kommendem Wochenende auf dem Coolourell in Marzahn wiederholt werden. Der Kampf gegen rechtes Gedankengut muss auch bei uns immer wieder aktiv geführt werden. Viele Gespräche am Rande der Aktionen halfen hier mit falschen Vorurteilen aufzuräumen!

Nickel von Neumann, Kreisvorsitzender und Kandidat im Wahlkreis Mahlsdorf/Kaulsdorf

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Wir (Menschen) müssen leider draußen bleiben

KV Marzahn-Hellersdorf von Bündnis 90 / Die Grünen gegen Absperrung des Habermannsees

Auf ihrer Sitzung am 17.4. sprachen sich die Bündnisgrünen im Bezirk einhellig für den Erhalt des Rundweges rund um den Habermannsee aus. Die Attraktivität der Kaulsdorfer Seen als Naherholungsgebietes strahlt weit über den Bezirk hinaus. Das zeigt die Unterschriftenliste der Bürgerinitiative gegen die Absperrung der Westseite des Sees: 40% der Unterschriften kommen von Menschen außerhalb des Bezirks.

Seit September 1994 gibt es die Schutzgebietsverordnung. Aber zehn Jahre lang waren Senat und Bezirk nicht bereit, Geld auszugeben, um ihren Zielen gerecht zu werden. Statt dessen sollen nun nach zehn Jahren – angeblich aus Gründen des Naturschutzes – die Erholungssuchenden vom See weitgehend weggesperrt werden. Die Schutzgebietsverordnung in der aktuellen Fassung nennt dagegen drei Ziele:

1.die Leistungsfähigkeit seines Naturhaushalts zu stabilisieren,
2.die Vielfalt und Schönheit seines Landschaftsbildes zu entwickeln und
3.es wegen seiner Bedeutung für die Erholung zu erhalten.

Das erste Ziel lässt sich auch durch Sicherungsmaßnahmen mit geringen Kosten verwirklichen. Dazu braucht es keine Steinplattenpiste für Byker wie im Wuhletal. Die “Schönheit des Landschaftsbildes” wird zerstört durch den ausgesprochen hässlichen Zaun, der schon jetzt besteht und weitere Gebiete wegsperren soll. Um das Schutzgebiet in “seiner Bedeutung für die Erholung” zu erhalten, sind die Bündnisgrünen für einen vernünftigen Ausgleich zwischen den Anliegen des Naturschutzes und den Bedürfnissen der Erholung suchenden Menschen. Und das heißt in diesem Fall für den Erhalt und die Pflege eines einfachen Wegesystems in attraktiver Lage rund um den See und unterstützen die entsprechenden Aktionen der Bürgerinitiative.

Bernward Müller

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