Heute vor sechs Jahren hat das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf in seiner Sitzung am 09.11.10 mit der BA-Vorlage Nr. 1130/III beschlossen, die Deklaration für eine Biologische Vielfalt (Biodiversität) in Kommunen zu unterzeichnen. Die Bemühungen, den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2010 zu verlangsamen bzw. zu stoppen, wurden als nicht ausreichend erklärt. Daher sollte es verstärkte Anstrengungen aller Akteure auf allen Ebenen für den Erhalt der biologischen Vielfalt im Bezirk geben.
Was wurde nun in sechs Jahren umgesetzt? Vom Bezirksamt selbst gab es leider wenig Initiative und als Bündnisgrüne Fraktion haben wir versucht durch eigene Anträge und Anfragen den Arten- und Biotopschutz voranzubringen:
- „Bunte Meter“, um auf öffentlichen Grünflächen Wildblumenstreifen anzulegen, auf die zu frühe Mahd und Düngung dieser Flächen zu verzichten und keine chemischen Pflanzenschutzmittel einzusetzen.
- Ornitologische Prüfung vor Baubeginn: Künftig soll vor Renovierungsmaßnahmen an öffentlichen Gebäuden, die insbesondere die Fassaden betreffen, durch ein ornithologisches Gutachten geprüft werden, ob die Fassaden Nistplätze für Vögel enthalten, dauerhafte Fledermauswohnstätten vorhanden sind und inwieweit eine zusätzlich Anbringung von Vogelnistkästen bzw. Fledermauswohnstätten baulich möglich ist.
- Wernersee wird renaturiert: Der Wernersee wird von Oktober 2016 bis Februar 2017 renaturiert. Wir Bündnisgrünen begrüßen den Beginn der Renaturierungsarbeiten und erneuern unsere alte Forderung, aus dem ganzen Wernerbadgelände eine öffentliche Grünanlage zu machen.
- Umweltbildungsangebot auf der IGA 2017: Im Rahmen der Planungen zur IGA haben wir das Thema Umweltbildung erfolgreich eingebracht, damit das Bewusstsein für die Natur und verantwortliches ökologisches Handeln in unserem Bezirk gefördert wird.
- Kein Einsatz von Glyphosat auf öffentlichen Flächen in Marzahn-Hellersdorf
- Baumpflanzliste für den Bezirk: Wir fordern in unserem Antrag an die BVV das Bezirksamt auf, eine Baum-Pflanz-Liste zu erstellen und sie kontinuierlich und zeitnah fortzuführen. Damit wird für jeden transparent deutlich, wo für welche Fällungen Ersatzpflanzungen erfolgen.
- Naturnahe und nachhaltige Grünflächenpflege in Marzahn-Hellersdorf



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