Alle Menschen müssen Möglichkeiten bekommen Sportangebote wahrzunehmen. Insbesondere Menschen mit Beeinträchtigungen können allerdings nicht auf das vollumfänglich Sportangebot zurückgreifen, müssen häufig lange Wege und Randzeiten in Kauf nehmen.
Um Sportvereinen einen Anreiz zu geben, den Inklussionssport zu fördern, hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bei der Dezembersitzung der Bezirksverordnetenversammlung einen Antrag eingebracht, um einen Förderpreis ins Leben zu rufen. Dieser Antrag fand sofort den Zuspruch aller Fraktionen und wurde unverändert beschlossen.
Wir fordern in unserem Antrag das Bezirksamt dazu auf, zusammen mit dem Bezirkssportbund, der AG Sportlerehrung und dem Beirat für Menschen mit Behinderungen ein Konzept für die Verleihung auszuarbeiten. Wir könnten uns eine Verleihung im Format der Sportehrung im Februar 2024 vorstellen.
Der Förderpreis soll Vereinen zugutekommen, die im besonderen Maße inklusive Angebote geschaffen haben. Im Rahmen dieser Auszeichnung soll auch ein Geld- oder Sachpreis an die Vereine verliehen werden.
Der Fraktionsvorsitzende und Sprecher für Sport, Pascal Grothe (Bündnis 90/Die Grünen), sieht in dem Preis eine große Chance für mehr Teilhabe und Inklusion in Marzahn-Hellersdorf: „Mehr Inklusive Angebote sind längst überfällig und jeder Anreiz und jede Anerkennung für das Engagement in diesem Bereich hilft. Daher freuen wir uns sehr, dass der Förderpreis für Inklusionssport sofort so viel Zustimmung von allen Seiten erhält.“


Verwandte Artikel
Wir verurteilen den CDU-Beschluss zum Umgang mit der AfD in Marzahn-Hellersdorf
Ein vielfältiger, lebenswerter Bezirk braucht demokratische Parteien, die zusammenstehen und gemeinsam Lösungen für die Nachbarschaften finden. Genau dafür haben Linke, SPD und Bündnis 90/Die Grünen in Marzahn-Hellersdorf der CDU die Hand gereicht. Doch diese hat am vergangenen Wochenende Presseberichten zufolge die sogenannten Wuhletaler Leitlinien beschlossen, die allen Demokrat*innen nur Sorge bereiten können. Künftig möchte die CDU im Bezirk ihre Entscheidungen nicht mehr davon abhängig machen, wer einen Antrag oder einen Wahlvorschlag stellt. weiterlesen »
Weiterlesen »
BVV Marzahn-Hellersdorf muss schnellstmöglich ihre Arbeit aufnehmen
Die Linke, SPD und Bündnis 90/Die Grünen Marzahn-Hellersdorf geben gemeinsam folgende Erklärung ab:
Die konstituierende Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf musste am heutigen Donnerstag, den 29.10.2026, unterbrochen werden. Im Vorfeld zur BVV konnten sich die demokratischen Parteien bislang nicht auf einen breit getragenen Vorschlag für die Wahl zum BVV-Vorstand einigen. weiterlesen »
Weiterlesen »
Hiltrudstraße: Bezirksamt will Großprojekt hinter verschlossenen Türen durchwinken
Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke kritisieren geheime „Wohnungsbau-Turbo“-Vorlage – wenige Wochen nach der Wahl und zugunsten eines Investors mit Verbindungen zur CDU
Ein neues Wohnquartier nebenan – und alle in der Nachbarschaft wissen vorher, wie es aussehen wird, ihre Einwände wurden geprüft, und die gewählten Bezirksverordneten haben mitentschieden. So sollte Stadtentwicklung in Marzahn-Hellersdorf laufen. An der Hiltrudstraße passiert gerade das Gegenteil. weiterlesen »
Weiterlesen »