Nachdem der FahrRat eine Umsetzung von PopUp-Radwegen gefordert hat, wird es nun auch in der BVV zur Abstimmung darüber kommen. Wir haben einen gemeinsamen Antrag dazu in die BVV gebracht (Drucksache 2049/VIII).
Die Sicherheit der Radfahrenden kann so erhöht werden und dem aktuell erhöhten Bedarf wird entsprochen.
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, durch temporäre Lösungen, wie bspw. so genannte Pop-up-Radwege, die Sicherheit der Radfahrenden zu verbessern. Insbesondere sollen dabei Strecken berücksichtigt werden, für die bereits Vorplanungen vorliegen (Märkische Allee, Allee der Kosmonauten, Landsberger Allee, Höhe Marzahner Knoten). Ebenso sollten temporäre Pop-up-Radwege identifiziert werden, die geeignet sind, die Schulwegsicherheit zu erhöhen. Der spätere Fortbestand dieser vorerst temporären Pop-up-Radwege leitet sich aus dem Berliner Mobilitätsgesetz ab. Da die spätere Überführung in eine dauerhafte Infrastruktur eine neue straßenverkehrsbehördliche Anordnung inklusive aller erforderlichen Anhörungsverfahren erfordert, wird die Bürgerbeteiligung langfristig sichergestellt.Begründung:
Aufgrund von Covid-19 ist ein Rückgang von Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr zu verzeichnen. Ausgewichen wird auf das Rad oder das Auto. Um eine umweltfreundliche Fortbewegung zu fördern und damit auch das Klima zu schützen, ist es dringend erforderlich, die Infrastruktur an die Bedarfe zeitnah anzupassen.
Immer wieder wird durch Radinitiativen beispielsweise gefordert, dass sich das Bezirksamt für eine kurzfristige und ggf. temporäre Verbesserung der Situation für Radfahrende am Marzahner Knoten einsetzen soll. In 2019 hat die BVV dazu bereits einige konkrete Maßnahmen beschlossen, die bis zum Umbau des Knotenpunktes die Sicherheit zumindest teilweise verbessern können. Die Gefahr für das Leben der Pendler*innen, welche über diese wichtige Route in die Stadt zur Arbeit fahren, besteht jedoch weiter. Die aktuelle Situation hat das Potential, die Gefahr noch zu erhöhen.
Das Bezirksamt wird ersucht, die vorliegenden Anregungen angesichts der Corona-Pandemie erneut zu prüfen und sich gemeinsam mit der Senatsverwaltung für die temporäre Sicherung des Radweges auf der Marzahner Brücke einzusetzen.



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