15.2.2010, 8.00 Uhr. Lappiner Straße in Biesdorf, Kettensäge: wieder mal soll ein Baum wegen “Verkehrssicherheit” gefällt werden.
Anwohner informieren den “Sägetrupp”, dass dies ein bekannter Fledermausbaum ist. Beschimpfungen sind die Antwort darauf
Nach einer (Frühstücks-?)Pause im Amt, in der auch ein besorgter Anwohner beim Amt vorstellig wurde, geht das Sägen ohne Rücksicht weiter. Die obere Baumhöhle mit einer Brut von 280 Großen Abendseglern wird angesägt, etwa die Hälfte der Tiere dabei getötet …
Dies ist eine Straftat nach § 42 des Bundesnaturschutzgesetzes !!!
Das wirklich Schlimme daran, es wäre nicht nötig:
Das Bezirksamt besitzt die speziellen Überprüfungsgeräte für Tierbesatz in Baumhöhlen z.B., stolz vorgeführt 2009 im Schlosspark Biesdorf, Der Bezirk hat die kompetenten Fachleute dazu. In der AG Natur und Umwelt in der Lokalen Agende 21 des Bezirks wurde versichert, dass “jeder Verdachtsbaum selbstverständlich gewissenhaft geprüft” wird (dieser war ca. 70 Jahre alt, also auf alle Fälle einer dieser Verdachtsbäume).
Wieder mal ein Fall von Arroganz und Ignoranz gegenüber den BürgerInnen und ihrer Kompetenz vor Ort!!!
Die bündnisgrüne Fraktion wird diesen Fall nach den Baumfällungen und Unterschriftensammlung in der Prignitzer Straße im letzten Jahr und im Rügenwalder Weg weiterverfolgen.
Der Dringlichkeitsantrag der BündnisGrünen wurde in der BVV am 25.2.2010 bestätigt.
Bernadette Kern


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