Die Klimakrise verursacht immer längere Hitzeperioden mit immer höheren Temperaturen. Dies hat gravierende Folgen auch für die städtischen Räume. Mit einem 15 Punkte umfassenden Hitzeaktionsplan möchten Bündnis 90/Die Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung einen Aufschlag für ein ganzheitliches Konzept für Marzahn-Hellersdorf geben. Wir benötigen umfassende Schutzmaßnahmen, um unseren Bezirk widerstandsfähiger aufzustellen und auf zukünftige Hitzeperioden besser vorbereitet zu sein.
Die Wissenschaft hat ein klares Bild davon gezeichnet, wie sich das Klima verändern wird. Außer entschiedene Maßnahmen gegen das Fortschreiten der Klimakrise, braucht es auch eine Anpassung an die inzwischen unausweichlichen Folgen der menschengemachten Erderhitzung. Seit Jahren beschäftigen sich auch unterschiedliche politische Strukturen mit dem Thema. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind aber unverbindlich und wurden in Marzahn-Hellersdorf bisher nicht umgesetzt. Bündnis 90/Die Grünen wollen diesen Zustand in Marzahn-Hellersdorf endlich ändern zum Schutz der Risikogruppen, wie Alte und chronisch Kranke, Säuglinge und Kleinkinder.
Im Fokus steht für uns, allen Menschen im Bezirk Abkühlungsmöglichkeiten zu schaffen und ihnen zu helfen, gesundheitlich gut durch die Hitzeperioden zu kommen. Dazu braucht es dauerhaft einen Umbau der städtischen Infrastruktur und für besonders schwerwiegende Hitzeereignisse Sofortmaßnahmen, wie Pop-Up-Wasserdüsen und kühle Räume in öffentlichen Gebäuden des Bezirkes. Die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit ist während dieser Zeit immens wichtig. Durch den Ausbau der öffentlichen Trinkbrunnen erhalten alle Menschen im Bezirk einen barrierearmen Zugang zu Wasser. Aber auch die Warnung bzw. Information der Bevölkerung durch das Bezirksamt vor Hitzeperioden und eine Ansprechperson für Hilfesuchende, welche mit Rat und Tipps zur Verfügung steht.
Die Maßnahmen des Hitzeaktionsplans decken die unterschiedlichsten Bereiche ab und reichen von einer Karte mit kühlen Orten über ein Hitzetelefon für Senior*innen bis hin zu einer strukturellen Begrünung von Straßen, die bisher keine schattenspendenden Bäume haben.



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