In diesem Jahr wurde im Bezirk bereits am 28. Oktober darauf aufmerksam gemacht. Vor dem Rathaus in Helle Mitte wurde eine Fahne „Gewaltfrei leben – Nein zu Gewalt an Frauen“ gehisst.
Das Thema hat in diesem Jahr besondere Relevanz. Die veränderten Lebensumstände durch Corona haben die häusliche Situation für viele Frauen verschlechtert und bringen eine Zunahme von psychischer und körperlicher Gewalt in den Familien mit sich.
Betroffene können sich, auch anonym, an die bezirkliche Beratungsstelle des Vereins Mädchen in Marzahn e.V. wenden. Offene Beratungsangebote direkt am Eastgate dienstags und donnerstags 11-12 Uhr, Marzahner Promenade 1a. Der 25. November ist der Internationale Aktionstag gegen Gewalt an Frauen.
Termine können unter 01590 6779657 vereinbart werden.
Die Beratungsstelle im Bezirk war just in dem Moment im Bezirk installiert worden, als Corona die Beschränkungen erforderte, ein wirklich unglücklicher Umstand. Es blieb nur, die telephonische Beratung über die Medien anzubieten. Jetzt, unter den etwas gelockerten, immer noch eingeschränkten Bedingungen ist wenigstens die persönliche Beratung möglich.
In Deutschland sind im vergangenen Jahr 250 Frauen in ihrem privaten Umfeld getötet worden. Es gibt viel zu wenige Zufluchtswohnungen für betroffene Frauen und ihre Kinder. Unlängst wurde bekannt, dass der Rot-Rot-Grüne Senat die Anzahl der Frauenhäuser bis 2022 von 6 auf 9 erhöhen will. Wir Bündnisgrünen sprechen uns dafür aus, dass auch in unserem Bezirk zumindest die Wohnungen, in denen Frauen Schutz finden können, erhöht werden.



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