Gemeinsame Pressemitteilung der bündnisgrünen Fraktionen Treptow-Köpenick, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf, 14. November 2022
Drei BVV-Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN legen Vorschlag für Rollsport-Sportstätte vor: Im Osten Berlins gibt es bisher keine adäquate Sporthalle.
In Treptow-Köpenick, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf wurde von den bündnisgrünen Fraktionen ein Antrag eingebracht, in dem die jeweiligen Bezirksämter aufgefordert werden, in Zusammenarbeit mit den
Nachbarbezirken, darauf hinzuwirken, dass eine Sportstätte eigens für Inlineskaterhockey und andere
Rollsportarten in die Sportentwicklungsplanung des Landes aufgenommen wird.Für Rollsportarten gibt es speziell im Osten der Stadt nur wenig Möglichkeiten, den Sport adäquat auszuüben. Es gibt keine Sportstätte mit einer notwendigen Bande oder den entsprechenden Bodenmarkierungen. Zudem
erhalten die Vereine in Sporthallen nur wenige Zeiten aufgrund des Vorurteils, dass die Rollen den Belag
beschädigen würden.
Das muss sich ändern. Die Akteur*innen brauchen endlich eine langfristige Perspektive. Eine eigens dafür
vorgesehene Sportstätte bietet die Möglichkeit, Wettkämpfe auszutragen und dafür eine Ausstattung zu
installieren, die zur Ausübung der Sportart notwendig ist.
Aktuell gibt es in Berlin zwar Sportstätten, wie die Lilli-Henoch-Halle, in denen Wettkämpfe stattfinden.
Allerdings befinden sich diese vor allem im Westteil der Stadt und somit müssen die Sportler*innen lange Wege mit viel Ausrüstung in Kauf nehmen. Das stellt keine fördernde Umgebung für eine gute Nachwuchsarbeit dar.
Umso mehr freut es uns, dass z.B. die Eisbären Juniors und Stra-Tus sich trotzdem in diesem Bereich engagieren.
Dieses Engagement zu unterstützen und die Sportlandschaft in Berlin noch diverser aufzustellen, ist ein
wichtiges Ziel dieses überbezirklichen Antrags.



Verwandte Artikel
Wir verurteilen den CDU-Beschluss zum Umgang mit der AfD in Marzahn-Hellersdorf
Ein vielfältiger, lebenswerter Bezirk braucht demokratische Parteien, die zusammenstehen und gemeinsam Lösungen für die Nachbarschaften finden. Genau dafür haben Linke, SPD und Bündnis 90/Die Grünen in Marzahn-Hellersdorf der CDU die Hand gereicht. Doch diese hat am vergangenen Wochenende Presseberichten zufolge die sogenannten Wuhletaler Leitlinien beschlossen, die allen Demokrat*innen nur Sorge bereiten können. Künftig möchte die CDU im Bezirk ihre Entscheidungen nicht mehr davon abhängig machen, wer einen Antrag oder einen Wahlvorschlag stellt. weiterlesen »
Weiterlesen »
BVV Marzahn-Hellersdorf muss schnellstmöglich ihre Arbeit aufnehmen
Die Linke, SPD und Bündnis 90/Die Grünen Marzahn-Hellersdorf geben gemeinsam folgende Erklärung ab:
Die konstituierende Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf musste am heutigen Donnerstag, den 29.10.2026, unterbrochen werden. Im Vorfeld zur BVV konnten sich die demokratischen Parteien bislang nicht auf einen breit getragenen Vorschlag für die Wahl zum BVV-Vorstand einigen. weiterlesen »
Weiterlesen »
Hiltrudstraße: Bezirksamt will Großprojekt hinter verschlossenen Türen durchwinken
Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke kritisieren geheime „Wohnungsbau-Turbo“-Vorlage – wenige Wochen nach der Wahl und zugunsten eines Investors mit Verbindungen zur CDU
Ein neues Wohnquartier nebenan – und alle in der Nachbarschaft wissen vorher, wie es aussehen wird, ihre Einwände wurden geprüft, und die gewählten Bezirksverordneten haben mitentschieden. So sollte Stadtentwicklung in Marzahn-Hellersdorf laufen. An der Hiltrudstraße passiert gerade das Gegenteil. weiterlesen »
Weiterlesen »