In einer Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder wurden neue Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus beschlossen. U.a. werden nun wieder Unterrichtsstunden an Schulen der Oberstufe stattfinden.
Unabhängig von der Frage, ob dies der richtige Weg ist, stellen sich jetzt ganz konkrete Aufgaben für die Schulen in unserem Bezirk. Es gilt, das Ansteckungsrisiko für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten. Wir fordern das Bezirksamt auf, die Lehrkräfte und die Lernenden zu unterstützen und die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Außer der Vorhaltung von ausreichend Hygieneartikeln ist auch warmes Wasser zur Reinigung der Hände ein wichtiger Baustein für den Schutz vor Übertragungen. Da, wo es kein warmes Wasser gibt, sollte die Prüfung einer Installation von Durchlauferhitzern zügig erfolgen. Das Reinigungspersonal sollte entsprechend geschult werden und auch tagsüber ist ein Auffüllen der Hygieneartikel vorzusehen. Wo notwendig, sollten die Reinigungsleistungen um die Desinfektion von Flächen, wie z.B. Tische, und Türklinken ausgeweitet werden.
Gerade für die Abitur-Prüfungen ist es wichtig, ausreichend Lehrmaterial zur Verfügung zu stellen, damit beispielsweise Experimentiergeräte in Physik oder Farben in Kunst nicht von mehreren Lernenden verwendet werden. Die Pausenzeiten sollten gestaffelt werden, damit die Abstände zwischen den Personen eingehalten werden können.
Bezogen auf die Verkehrssicherheit ist es noch dringender erforderlich, dem Vorbild anderer Bezirke zu Folgen und temporäre Radschutzstreifen anzulegen.
Die Organisation des Schullebens unter Beachtung der Maßnahmen zur Verringerung des Infektionsrisikos stellt eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar.
Die Schulen sollten bei dieser Aufgabe durch eine gute Vernetzung und Weiterleitung praktikabler Lösungen vom Bezirksamt und von der zuständigen Senatsverwaltung unterstützt werden.



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