Die sogenannte Clearingstelle wird von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung finanziert, Träger ist die Berliner Stadtmission. Ihren Sitz hat sie in deren «Zentrum am Hauptbahnhof» in der Lehrter Straße 68.
Die Anlaufstelle steht den Angaben zufolge allen Menschen mit ungeklärtem Krankenversicherungsschutz offen – dazu zählen neben Menschen ohne Aufenthaltsstatus zum Beispiel auch Selbstständige ohne Krankenversicherung. Insgesamt geht die zuständige Senatsverwaltung in Berlin von etwa 60 000 Betroffenen aus und beruft sich dabei auf Schätzungen nichtstaatlicher Organisationen. Ein Viertel bis die Hälfte von ihnen gelte als «versicherbar».
Stefan Ziller erklärt dazu:
“Rot-Rot-Grün setzt ein weiteres wichtiges Projekt aus dem Koalitionsvertrag um. Leider ist fehlender Krankenversicherungsschutz – trotz Krankenversicherungspflicht – ein wachsendes Problem in Berlin. Einem Teil der betroffenen Menschen kann nun geholfen werden.”



Verwandte Artikel
Wir trauern um unser langjähriges Mitglied Ernst-Gottfried
Wie wir soeben erfuhren, ist unser langjähriges Mitglied Ernst-Gottfried Buntrock am Samstag, den 9. Mai, kurz vor Vollendung seines 92. Lebensjahres gestorben. weiterlesen »
Weiterlesen »
IT-Sicherheit in der Bezirksverwaltung – Sonderausschuss abgelehnt
IT-Sicherheit in der Bezirksverwaltung bleibt ein kritisches Thema. Ein aktueller Bericht des Berliner Rechnungshofes macht deutlich, dass es im Bereich der IT-Sicherheit zahlreiche Versäumnisse gegeben hat. Aus Sicht der bündnisgrünen Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung besteht dringender Handlungsbedarf, um bestehende Schwachstellen aufzuarbeiten und die digitale Infrastruktur des Bezirks zukunftssicher aufzustellen.
Der Bericht des Berliner Rechnungshofes benennt unzählige Mängel bei der IT-Sicherheit im Bezirk. Fehlende Strukturen, unzureichende Sicherheitsmaßnahmen und mangelnde Verantwortlichkeiten gefährden nicht nur interne Abläufe, sondern auch die Verlässlichkeit digitaler Verwaltungsprozesse.
weiterlesen »
Weiterlesen »
Wir kritisieren die hohen Standgebühren für Parteien auf dem Biesdorfer Blütenfest 2026
Vom 1. bis 3. Mai 2026 fand im Schlosspark Biesdorf wieder das Biesdorfer Blütenfest statt. Wir begrüßen die Weiterführung des Fests, für das wir uns seit Jahren in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) einsetzen. Lokale Feste sind ein wichtiger Anker für die Nachbarschaft und dienen dem gesellschaftlichen Miteinander.
In diesem Jahr haben wir uns jedoch gegen die Teilnahme am Biesdorfer Blütenfest mit einem eigenen Stand entschieden. weiterlesen »
Weiterlesen »