Auch bei Bebauungsplänen haken die bündnisgrünen Bezirksverordneten regelmäßig nach, wie bei der KA-538/VII, um Transparenz für die Bürger*innen herzustellen darüber was im Bezirk passiert.
Zu den Antworten:
Frage 1: Warum ist ein so hohes Gebäude in einem Gebiet, das laut Flächennutzungsplan Wohnbaufläche W2 hat, zulässig?
Die Baugenehmigung für das sich im Bau befindende Werkstatt- und Bürogebäude auf dem Grundstück Märkische Allee 80A wurde auf der Grundlage des rechtskräftigen Bebauungsplanes 10-53 (BA-Beschluss zur Festsetzung Nr.0553/VI vom 22.10.2013, veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, 70. Jahrgang, Nr. 12 vom 27. Mai 2014, Seite 141) erteilt.
Das Vorhaben liegt im Bebauungsplan 10-53 in der als eingeschränktes Gewerbegebiet (GEe) ausgewiesenen Fläche. Die Festsetzung eines eingeschränkten Gewerbegebietes aus der im Flächennutzungsplan (FNP) dargestellten Wohnbaufläche war grundsätzlich möglich, da das Gewerbegebiet weniger als 3 ha umfasst und aufgrund seiner geringen Größe nur lokale Bedeutung entfalten kann, die eine geordnete städtebauliche Entwicklung durch die Festsetzung eines eingeschränkten Gewerbegebietes nicht beeinträchtigt.
Der B-Plan 10-53 setzt im GEe eine Höhenbegrenzung für bauliche Anlagen über einem Bezugspunkt von 65 m über NHN fest. Das Höhenmaß des geplanten Baukörpers am höchsten Punkt (Firsthöhe) liegt bei 64,91 m über NHN und ist demzufolge planungsrechtlich zulässig.Frage 2: Warum gibt es keine Hinweise zu der Bauplanung, wo ist das Bauschild?
Bauschild ist vorhanden (siehe Anlage- Foto oben).
Frage 3: Welches Gewerbe soll zwischen Autohaus und Wohnblöcken Einzug halten?
Das Erdgeschoss soll als mechanische Werkstatt mit integriertem Lager zur Edelstahlbearbeitung für die Herstellung z. B. von Stadtmöbeln und Großküchenausstattungen genutzt werden. Im Obergeschoss werden Büroräume entstehen, in die laut Betriebsbeschreibung eine Steuerberatungsgesellschaft einziehen wird.Christian Gräff


Verwandte Artikel
Die BVV-Fraktion sucht eine/n neue Mitarbeiter*in für die Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d)
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf sucht zum 01. April 2026 eine/n
Mitarbeiter*in für die Öffentlichkeitsarbeit (m/w/d)
Wir suchen eine motivierte Persönlichkeit mit hoher Organisationskompetenz für die eigenverantwortliche, strukturierte Erledigung der Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit, die selbständig die anfallenden Aufgaben erledigt. Wichtig ist eine dienstleistungsorientierte Arbeitsweise, insbesondere zur Unterstützung und Begleitung der ehrenamtlichen Arbeit der Fraktionsmitglieder.
weiterlesen »
Weiterlesen »
Förderpreis für Mädchen- und Frauensport: Auszeichnung für FIT & FUN Marzahn e.V.
Herzlichen Glückwunsch an FIT & FUN Marzahn e.V. zum Förderpreis für Mädchen- und Frauensport!
Der Verein setzt seit Jahren ein starkes Zeichen für die Förderung von Frauen im Sport. Der Vorstand ist vollständig weiblich besetzt, und von rund 1.000 Mitgliedern sind beeindruckende 93 Prozent Frauen. Damit steht FIT & FUN Marzahn e.V. beispielhaft für engagierte und nachhaltige Strukturen im Mädchen- und Frauensport.
Unsere Initiative als Ausgangspunkt
Grundlage für die Einführung des Förderpreises war ein Antrag der bündnisgrünen Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung im Jahr 2022. Ziel war es, den Mädchen- und Frauensport im Bezirk gezielt zu stärken und ihm mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.
In enger Zusammenarbeit mit dem Bezirkssportbund und der AG Sportehrung wurde daraufhin ein Konzept zur Verleihung des Preises entwickelt. Bereits ein Jahr später konnte der Förderpreis im Rahmen der Sportehrung erstmals verliehen werden.
Anreiz für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Sport
Der Förderpreis soll Sportvereine dazu ermutigen, den Mädchen- und Frauensport stärker in den Fokus zu rücken. Er würdigt Initiativen, Programme und innovative Ideen, die Mädchen und Frauen im Sport fördern, und setzt zugleich ein klares Signal für mehr Geschlechtergerechtigkeit im organisierten Sport.
Die Auszeichnung von FIT & FUN Marzahn e.V. zeigt: Engagement, strukturelle Förderung und klare Prioritätensetzung wirken – und sind ein wichtiger Schritt hin zu mehr Chancengleichheit im Sport.
Weiterlesen »
Unterstützung der Initiative „Alkoholfreie Kassen“
In der letzten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am 22.01.2026, haben wir einen Antrag zur Unterstützung der Initiative „Alkoholfreie Kassen“ eingebracht. Das Bezirksamt wird darin aufgefordert, die bundesweite Initiative ausdrücklich zu begrüßen und öffentlich zu unterstützen sowie Einzelhändler*innen, Supermärkte und Discounter im Bezirk zur freiwilligen Einrichtung alkoholfreier Kassenbereiche zu ermutigen – etwa über Wirtschaftsförderung, Gespräche mit Handelsverbänden oder Informationsmaterialien.
weiterlesen »
Weiterlesen »