Drs. 1898/VIIch frage das Bezirksamt:
- Warum liegt der Endbericht bezüglich der o. g. Fledermaustötungen noch immer nicht vor, obwohl der zuständige Bezirksstadtrat dies in der Beantwortung der Drs. 1723/VI bis 31.03.2010 zusicherte?
Der Vorgang ist noch nicht abgeschlossen.
- Wie ist der momentane Stand der Untersuchung zum oben genannten Sachverhalt und welche „notwendigen Konsequenzen“ wurden ergriffen?
Die internen Untersuchungen sind erfolgt. Die Ergebnisse der Befragungen wurden dem Landeskriminalamt übersandt. Seitens der Kriminalpolizei wurde der Vorgang an die Staatsanwaltschaft zur Entscheidung übergeben. Von dort liegen bisher noch keine Ergebnisse vor, so dass auch hier der Vorgang, insbesondere die Bewertung, ob ein Dienstvergehen vorliegt oder nicht, noch nicht abgeschlossen werden kann.
Für den Herbst 2010 sind bei den von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung empfohlenen Fachleuten Kurse zum Umgang mit wildlebenden Tieren in Bäumen angefragt, die Antwort steht noch aus. Der Kurs ist für den Herbst oder Winter geplant.
Die zuständigen Mitarbeiter/innen wurden erneut über das richtige Vorgehen für den Fall, dass wildlebende Tiere in Bäumen zu vermuten sind, belehrt. Das jeweils erforderliche Vorgehen – Beteiligung der zuständigen Naturschutzbehörde, Hinzuziehung der einschlägigen Fachleute – wurde festgelegt.
Für den Umgang mit Bürger/innen wurde eine Indoor-Veranstaltung bei der Verwaltungsakademie angefragt, ein erster Termin zu Vorgesprächen wurde von dort für den Herbst avisiert. Die Veranstaltung soll im Spätherbst oder Winter erfolgen.
Die verspätete schriftliche Beantwortung bitte ich zu entschuldigen.
Norbert Lüdtke


Kommentar verfassen
Verwandte Artikel
Erfolg für mehr Verkehrssicherheit: die BVV beschließt grüne Anträge zur Pilgramer Straße
Ein wichtiger Baustein ist die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs auf der Pilgramer Straße in Höhe des Porta-Möbelmarktes und der Straße Am Theodorpark. Der neue Zebrastreifen soll das sichere Queren der Straße erleichtern und insbesondere den vielen Menschen zugutekommen, die hier täglich zu Fuß unterwegs sind.
weiterlesen »
Weiterlesen »
Gemeinsam für ein queeres Jugendfreizeitangebot in Marzahn-Hellersdorf
Queere Kinder und Jugendliche brauchen wohnortnahe Orte, an denen sie sich sicher fühlen, Gemeinschaft erleben und Unterstützung finden können. Bislang gibt es im Bezirk jedoch zu wenige entsprechende Angebote, um den bestehenden Bedarf zu decken.
weiterlesen »
Weiterlesen »
Renaturierungsmaßnahmen am Kienberpark in Gefahr: Keine Kettensägen am Kienberg!
Es ist ein Skanal: Für Olympia soll gerade renaturierter Kienbergpark wieder zerstört werden.
Der Berliner Senat hat erst begonnen, den Kienbergpark mit über 13.000 neu gepflanzten Gehölzen ökologisch aufzuwerten – jetzt soll für eine olympische Mountainbike-Strecke genau dieser Wald wieder plattgemacht werden. Das ist nicht nur ein ökologischer Irrsinn, sondern macht das Berliner Ökokonto als Instrument nachhaltiger Stadtentwicklung zur Farce. Wir fordern den Senat auf, diese Pläne sofort zu stoppen. weiterlesen »
Weiterlesen »