Drs. 1798/VI
Das Bezirksamt wird um Auskunft gebeten:
1. Warum hat das Bezirksamt sein zur Zeit der Anlage des Wanderweges am Berliner Balkon formuliertes Ziel, beidseitig des Weges eine (ökologisch den Weg aufwertende) Feldrain-Pflanzengemeinschaft zu entwickeln, bestehend aus Gräsern, Wildblumen und Feldgehölzen, wieder fallengelassen? Es sollte ein Feldweg entstehen.
2. Warum wird alljährlich im Abstand von wenigen Wochen immer wieder alles kurz abgemäht (erster Schnitt Ende April oder Anfang Mai, in diesem Jahr festgestellt am 07.05.2010)?
3. Wie hoch sind die Pflegekosten pro Schnitt? Die gepflanzten Feldgehölze sind im Laufe der Jahre zum großen Teil der Mähmaschine endgültig zum Opfer gefallen. Vorhanden ist ein eintöniger, sauberer Scherrasen von sehr geringem ökologischem und ästhetischem Wert.
Frau Kern stellte die Frage:
Wie breit ist der Streifen zwischen Feld und Weg, der von NatUm gemäht wird?
Die Flächen am Weg werden durch den Landwirt gemäht. Dieser mäht, etwas abweichend in der Breite, abhängig von den Krümmungen in den Kurven und den Winkeln in den Auffahrten, in einer ungefähren Breite von 3 – 5 m. Der Streifen dient der Entwicklung eines Ackerrandstreifens zur Erhöhung der Artenvielfalt und als wegebegleitende Grünfläche.
Norbert Lüdtke


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