Jahre zurückliegende Senatsbeschlüsse zum Flächenabriss dürfen heute nicht das alleinige Maß der Dinge sein. Die Vorschläge der BürgerInnen, die nach annähernd sechsmonatigen engagierten Diskussionen entstanden sind, dürfen nicht einfach abgelehnt werden. Bündnis 90 / Die Grünen fordern den Senat auf, die Ergebnisse der Stadtumbauwerkstatt in Marzahn ernsthaft zu prüfen und alle umsetzbaren Vorschläge zu unterstützen.
Angesichts einer komplizierten Gemengelage unterschiedlicher Interessen für den Stadtumbau an den Ringkolonnaden in Marzahn ist ein erfreulicherweise breites Spektrum von Akteuren der Einladung des Senats und des Bezirks gefolgt. Es reichte von Bewohnergruppen und in den Ringkolonnaden, ansässigen sozialen Trägern über die Betreiber des nahe gelegenen Ärztehauses und des Seniorenwohnheims, Vertreter der zuständigen Verwaltungen von Bezirk und Senat sowie mehrere Architekten und Planer, darunter auch dem Entwerfer der Ringkolonnaden, Herrn Prof. Eisentraut, bis zu mehreren Mitgliedern des Abgeordnetenhauses und dem im Bezirk für den Stadtumbau zuständigen Bezirksstadtrat.
Eine weitere Belastung für die soziale Entwicklung des Quartiers muss verhindert werden. Daher besteht hier dringender Handlungsbedarf. Bündnis 90 / Die Grünen erwarten vom Senat noch in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bezirk mit der Umsetzung der Ergebnisse der Stadtumbauwerkstatt zu beginnen.


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