Seit vielen Jahren fordern Bürgerinnen und Bürger in Mahlsdorf-Süd einen eigenen Treffpunkt für Vereine, Familienfeiern, Jugendweihen, soziale Begegnungen und Kulturveranstaltungen. Bislang gibt es dafür keine Lösung. Der ursprünglich vorgesehene Standort für ein Bürgerhaus, das Parler Feld, hat sich als schwer realisierbar erwiesen. Eine schnelle Umsetzung an diesem Ort ist faktisch ausgeschlossen.
Umso wichtiger ist es, jetzt eine neue Chance zu ergreifen, die sich an anderer Stelle bietet. Am Roller-Areal an der B1 hat das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf mit dem Bebauungsplan 10-135 den Startschuss für eines der größten Stadtentwicklungsprojekte im Mahlsdorfer Ortskern der vergangenen Jahrzehnte gegeben. Auf dem heutigen Gelände von Roller, Rahaus, Multipolster und dem leerstehenden ehemaligen OBI-Markt soll ein neues, gemischt genutztes Quartier entstehen: mit Wohnungen, Gewerbe, Handwerksbetrieben und sozialer Infrastruktur.
Im Zentrum der Planungen an der Hönower Straße steht dabei ein besonders wichtiger Baustein: die Stadtteilbibliothek Mahlsdorf. Sie soll nicht nur erhalten bleiben, sondern von heute rund 500 auf künftig rund 1.050 Quadratmeter mehr als verdoppelt werden. Damit entstünde deutlich mehr Raum für Veranstaltungen, Lesungen, Kurse und Begegnung. Ergänzend sind in den bisherigen Planungen für das Quartier weitere Nutzungen wie ein Café, eine Apotheke, ein Sanitätshaus oder eine Tanzschule vorgesehen.
Wir sind überzeugt: Diese Chance müssen wir jetzt aktiv nutzen. Statt weiter auf eine Lösung am Parler Feld zu warten, die seit Jahren nicht vorankommt, sollten wir uns dafür einsetzen, dass aus der erweiterten Bibliothek mehr wird als nur ein Ort zum Bücherausleihen. Sie kann zum Herzstück eines kleinen, aber echten Bürgerhauses für Mahlsdorf-Süd werden – ein Ort, an dem sich Jung und Alt, Vereine und Nachbarschaft treffen können.
Klar ist auch: Das Bebauungsplanverfahren steht noch am Anfang. In den kommenden Monaten folgen zahlreiche Fachgutachten sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange wie Feuerwehr, Netzbetreiber und Naturschutzbehörden. Erst nach Abschluss dieses Verfahrens kann der Bebauungsplan beschlossen werden. Gerade deshalb ist es wichtig, sich schon jetzt frühzeitig einzumischen und die Interessen der Menschen in Mahlsdorf von Anfang an einzubringen – damit am Ende nicht nur eine größere Bibliothek entsteht, sondern ein echter, lebendiger Ort der Begegnung für den ganzen Stadtteil.
Wir setzen uns dafür ein, dass die Belange von Mahlsdorf im weiteren Planungsprozess konsequent mitgedacht werden: mit ausreichend Räumen für Vereine und Veranstaltungen, mit einer guten Anbindung an Wohnbebauung und Ortskern, und mit einem klaren politischen Bekenntnis, dass die Bibliothekserweiterung auch als kleines Bürgerhaus funktionieren soll. Nur so wird aus einer städtebaulichen Chance tatsächlich ein Gewinn für die Menschen vor Ort.
Bleiben Sie informiert, verfolgen Sie das weitere Verfahren mit uns und bringen Sie sich ein – für ein lebendiges Mahlsdorf mit einem Bürgerhaus, das wirklich allen gehört.
Ihre Direktkandidatin für Mahlsdorf und Kaulsdorf-Süd
Manuela Neubert
Erfahren Sie jetzt mehr zu meiner Kandidatur am 20. September 2026!

