KA 422/VI
Frage 1:
Ist dem Bezirksamt bekannt, dass in der Hamburger Straße 22 A/Ecke Lübecker Straße mehrere abgemeldete Autos auf einem privaten Schrottplatz stehen?
Dem Bezirksamt ist bekannt, dass auf dem Grundstück Hamburger Straße 22A / Ecke Lübecker Straße mehrere Autos abgestellt sind. Es handelt sich dabei nicht um einen privaten Schrottplatz.
Frage 2:
Was hat das Bezirksamt dagegen unternommen und wird es in Zukunft unternehmen?
Der Fachbereich Umweltschutz des Bezirksamtes hat das Grundstück kontrolliert und keine umweltrechtlichen Verstöße im Zusammenhang mit den Fahrzeugen festgestellt.
Frage 3:
Warum hat das Bezirksamt, obwohl es mehrmals von einem Bürger auf den privaten Schrottplatz hingewiesen wurde, nichts unternommen, obwohl dies dem Bürger sofort im Juli 2010 zugesichert wurde?
Das Bezirksamt hat im Rahmen seiner Möglichkeiten und Pflichten den Sachverhalt bearbeitet. Es fanden mehrere Ortstermine und Gespräche dazu statt, wobei der Eigentümer über die rechtlichen Verpflichtungen belehrt wurde.
Die Fahrzeuge befinden sich im Privateigentum auf einem privaten Grundstück. Dort sind sie nach umweltschutzrechtlichen Aspekten ordnungsgemäß abgestellt. Insbesondere enthalten sie keine Betriebsflüssigkeiten. Da das Grundstück sich nicht in einer Trinkwasserschutzzone befindet, sind keine weiteren Vorkehrungen zu treffen.
Dagmar Pohle
Bezirksbürgermeisterin


Kommentar verfassen
Verwandte Artikel
Gemeinsame Pressemitteilung der BVV Fraktionen B90/Die Grünen, SPD und Die Linke
Sonderausschuss zur Vereins-Affäre: Aufklärung zum SLHC e.V. und dem Gesundheitscampus am UKB Berlin e.V. steht erst am Anfang – die Erkenntnisse sind trotzdem schon jetzt brisant
Nach der Sondersitzung des Wirtschaftsausschusses zur Mitgliedschaft des Bezirksamts im Verein Smart Living & Health Center (SLHC) e.V. und dem Gesundhetscampus e.V. bleibt aus Sicht von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke ein erheblicher Aufklärungsbedarf bestehen. Durch Recherchen vom Tagesspiegel und Abgeordnetenwatch wurden fragwürdige Verflechtungen erst sichtbar gemacht haben.
weiterlesen »
Weiterlesen »
IT‑Sicherheit in Marzahn-Hellersdorf – wir fordern einen Sonderausschuss
Der aktuelle Bericht des Berliner Rechnungshofes macht deutlich: In unserem Bezirk gibt es gravierende Defizite in der IT‑Sicherheit. Unzählige Versäumnisse – von veralteten Systemen über mangelhafte Zugangskontrollen bis hin zu unzureichender Dokumentation – gefährden nicht nur die Daten der Bürgerinnen und Bürger, sondern schwächen das Vertrauen in unsere kommunale Verwaltung.
Die Bündnisgrüne Fraktion in der BVV hat im letzten Bezirksparlament deshalb einen Antrag eingereicht für die sofortige Einrichtung eines Sonderausschusses für IT‑Sicherheit .
Weiterlesen »
Ein Baumsofortprogramm für Marzahn-Hellersdorf
In der November Sitzung des Bezirksparlaments (BVV) Marzahn-Hellersdorf hat die Bündnisgrüne Fraktion einen Antrag für ein Baumsofortprogramm eingereicht, um die Umsetzung des Berliner Baumgesetzes im Bezirk voranzutreiben. Das Bezirksamt soll demnach bis zum 31. Dezember 2025 eine Liste aller offenen, bepflanzbaren Baumscheiben aus dem Grünflächeninformationssystem vorlegen. Ziel ist es, im Frühjahr 2026 rechtzeitig zur Pflanzsaison so viele dieser Standorte wie möglich mit neuen Bäumen zu bepflanzen. Die entsprechenden Vorbestellungen in Baumschulen sollen unverzüglich erfolgen.
Der Antrag reagiert auf das im Sommer 2025 verabschiedete Berliner Baumgesetz, das als erstes Klimaanpassungsgesetz seiner Art in Deutschland gilt. Bis 2040 sollen in Berlin eine Million gesunde Bäume stehen, darunter 300.000 neue Straßenbäume. Bereits bis Ende 2027 sind 10.000 zusätzliche Straßenbäume geplant, um den Schwund der vergangenen Jahre auszugleichen. Das Gesetz war auf Druck der Bürgerinitiative „Baumentscheid“ entstanden, deren Klagedrohung die schwarz-rote Koalition zum Einlenken bewegt hatte. weiterlesen »
Weiterlesen »