In der Januarsitzung der Bezirksverordnetenversammlung haben wir als Fraktion einen Antrag zur Stärkung der Vorsorge im Katastrophenschutz eingebracht. Vor dem Hintergrund des jüngsten Stromausfalls im Süden Berlins halten wir es für notwendig, die bereits vorhandenen Solaranlagen auf Schulen und Sporthallen künftig auch für Zwecke des Katastrophenschutzes nutzbar zu machen.In Zusammenarbeit mit Akteuren auf Landesebene, insbesondere der zuständigen Senatsverwaltung, Stromnetz Berlin sowie den Berliner Stadtwerken, soll das Bezirksamt prüfen, wie bestehende Solaranlagen auf Schulgebäuden und Turnhallen mit Batteriespeichern ergänzt werden können. Ziel ist es, in Katastrophen- oder Notfällen eine möglichst autarke Versorgung der Bevölkerung in diesen Gebäuden sicherzustellen.
Da die kurzfristige Verfügbarkeit von Generatoren in großflächigen Katastrophenszenarien eingeschränkt sein kann, ist eine vorausschauende Vorsorge besonders sinnvoll. Vor dem Hintergrund deutlich gesunkener Kosten für Batteriespeicher in den vergangenen Jahren und ihrer wirtschaftlichen Betriebsfähigkeit stellt diese Maßnahme einen wichtigen Baustein für eine verbesserte Krisenvorbereitung dar.



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