Drs. 1262/VI
Ich frage das Bezirksamt:
1. Wie wurden die Bürgerinnen und Bürger der Initiative, wie vom Bezirksamt zugesagt, informiert?
2. Welche konkreten Aussagen macht das Bezirksamt zu den Ersatzpflanzungen und weiteren zugesagten Baumpflanzungen in der Prignitzstraße?
- Es gab bis zum Oktober des vorigen Jahres einen Schriftwechsel mit dem Schriftführer der Initiative, von welchem ein Vorschlag zu einer veränderten Auffahrt unterbreitet wurde, der von mir aufgegriffen wurde und durch das Natur- und Umweltamt, in Zusammenarbeit mit dem Tiefbauamt, geprüft wurde. Es ging hier im Wesentlichen um eine schräge Auffahrt und Minimalverfestigung des Bodens mit dem Ziel, beide Bäume zu erhalten. Durch das Natur- und Umweltamt wurde eine Suchschachtung vorgenommen. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass der Vorschlag nicht realisierbar ist, da durch den daraus folgenden starken Eingriff in den Wurzelbereich in zwei bis drei Jahren bei beiden Bäumen eine derartige Schädigung eintreten würde, dass beide Bäume gefällt werden müssten. Vom Tiefbauamt wurde ebenfalls noch-mals deutlich darauf verwiesen, dass eine Abweichung von der DIN nicht genehmigungsfähig wäre und seitens des Tiefbauamtes keine Genehmigung für die vorgeschlagene Variante erteilt werden könnte.
Dieses Ergebnis wurde dem Schriftführer der Initiative auch vor Ort durch einen leitenden Mitarbeiter des Natur- und Umweltamtes ausführlich erläutert.
Der Bauherr hat ein Recht auf Erschließung seines Grundstückes. Das Natur- und Umweltamt hat daher für den Fall der straßenrechtlichen Genehmigung der Zufahrt einer Fällung zugestimmt. Der Initiative wurde dieses Ergebnis in einem erneuten Schriftwechsel ebenfalls noch einmal mitgeteilt. - Seitens des Bezirksamtes wurden keine Zusagen für Ersatz- bzw. Baumpflanzungen erteilt.
Unabhängig davon ist es jedoch vorgesehen, auf der Grundlage allgemeiner Planungen eine Ergänzungspflanzung mit 14 Stck. Acer platanoides (Spitzahorn) im Herbst 2009/Frühjahr 2010 durchzuführen.
Lüdtke


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