Mit Erfolg haben sich die Bündnisgrünen im Bezirksparlament Marzahn-Hellersdorf in den aktuellen Haushaltsverhandlungen gemeinsam mit der SPD und der Linksfraktion für die Fortführung und Stärkung der bezirklichen Frauenprojekte eingesetzt. Das Ergebnis: Die von der CDU vorgeschlagenen Kürzungen in diesem Bereich werden vollständig zurückgenommen.
Mit dem Antrag Beratungsangebote für Frauen und Mittel für Frauenprojekte nicht kürzen – Für eine Stärkung der Frauenprojekte im Haushalt 2026/27 wurde erreicht, dass die geplante Kürzung von 20.000 Euro nicht umgesetzt wird. Damit können die wichtigen Projekte und Beratungsangebote, die den Frauen im Bezirk zugutekommen, auch künftig fortgeführt werden.
Darüber hinaus konnte auch die Finanzierung der Frauensporthalle gesichert werden. Im Zuge der Haushaltsverhandlungen wurde eine Erhöhung der Mittel um 8.000 Euro durchgesetzt, was für die Sicherstellung dieses wichtigen Angebots von großer Bedeutung ist.
Dieser Erfolg ist umso bedeutender angesichts der von CDU und SPD auf Landesebene geplanten Kürzungen im Gleichstellungsbereich, die insgesamt 2,57 Millionen Euro betragen sollen. Angesichts der gestiegenen Kosten und der wachsenden Nachfrage nach unterstützenden Maßnahmen für Frauen ist es umso wichtiger, dass die Projekte ausreichend finanziert werden, um ihre Arbeit fortzusetzen und den Schutz von Frauen in der Stadt – im Einklang mit der Istanbul-Konvention – sicherzustellen.
Diese Entscheidung sendet ein starkes Signal: Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf setzt sich entschlossen für die Rechte und den Schutz von Frauen ein und trägt damit dazu bei, die Gleichstellung in unserer Gesellschaft voranzutreiben.
(Weitere Informationen finden Sie im Offenen Brief zu den drohenden Kürzungen bei den Berliner Frauen*projekten 2026.)


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