Wir freuen uns dass einer der vielen Vorschläge aus unserem Klimaaktionsplan für Marzahn-Hellersdorf nun endlich umgesetzt wird. Der Alice-Salomon-Platz soll klimafreundlich umgestaltet werden. Für die Aufwertung des Platzes stehen vom Senat 2,55 Mio Euro aus dem Berliner Plätzeprogramm zur Verfügung.
Um die Details zu erfahren, hat unsere Bezirksverordnete Chantal Münster beim Bezirksamt nachgefragt. Die Antwort können Sie hier nachlesen und sich auch an der zukünftigen Umgestaltung mit Ihren Ideen und Wünschen beteiligen.
Frage 1: Welche Pläne gibt es den Platz umzugestalten?
Der Alice-Salomon-Platz soll umgestaltet werden, um sowohl die Aufenthaltsqualität als auch die Klima-Resilienz zu erhöhen.Die ursprüngliche Gestaltungsidee aus dem Jahr 1991, den Platz von allen Seiten baulich zu fassen, konnte bis heute nicht vollständig umgesetzt werden.
Auch die Idee, dem Verkehr nur eine untergeordnete Rolle zukommen zu lassen, konnte den realen Ansprüchen an eine funktionierende Infrastruktur nicht entsprechen.
Somit stellt sich der als städtebauliche Einheit konzipierte Platz heute als ein von den Trassen der Straßenbahn und der Verkehrsflächen zerteilter Raum dar, welcher drei voneinander getrennte unterschiedlich große Teilflächen ausbildet.
Zusätzlich sehen übergeordnete Planungen eine Führung der künftigen Radschnellwegeverbindung RSV 9 über den Platz vor.Die aktuelle Gestaltung des Stadtplatzes wird weder seiner Aufgabe als lebendiges Zentrum von Hellersdorf und Forum für die Bürgerinnen und Bürger noch den Ansprüchen an Klima-Resilienz gerecht.
Für die Umgestaltung des Alice-Salomon-Platzes liegt dem Bezirk eine Finanzierungszusage aus dem Berliner Plätzeprogramm der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen vor.
Zu den Bedingungen des Fördermittelgebers gehören die Vorschaltung eines Wettbewerbsverfahrens sowie ein Beteiligungsverfahren.Im Rahmen eines freiraumplanerischen Wettbewerbs soll ein gestalterisch und funktional überzeugender Entwurf für eine ganzheitliche Umgestaltung des Alice-Salomon-Platzes gefunden werden. Durch die Umgestaltung soll ein effektiver Beitrag zur Mobilitätswende und Klimaanpassung sowie zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität geleistet, der nachhaltige Umgang mit Regenwasser gefördert und die bestehenden Funktionsschwächen des Platzes behoben werden.
Der freiraumplanerische Wettbewerb wird nach aktueller Planung Anfang des Jahres 2024 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen durchgeführt. Im Vorfeld wird es mehrere Veranstaltungen zur Bürgerinformation und -beteiligung geben. Die Ergebnisse bereits durchgeführter Beteiligungsmaßnahmen in der Vergangenheit werden hierbei ebenfalls berücksichtigt.
Frage 2: Welche Untersuchungen gibt es, die zur Umgestaltung geplant sind oder bereits durchgeführt werden und wurden?
Derzeit werden als Vorbereitung für den Wettbewerb ein Verkehrsgutachten, ein Regenwasserkonzept, einschließlich Baugrunduntersuchung sowie ein Baumgutachten erarbeitet.
Diese Leistungen wurden ausgeschrieben und vergeben, so dass die beauftragten Büros mit der Umsetzung der jeweiligen Aufträge beginnen können. Mit Ergebnissen ist bis Ende des Jahres 2023 zu rechnen.
Unabhängig vom Wettbewerbsverfahren erarbeitet die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt derzeit die Planung für die Radschnellwegeverbindung RSV 9. Diese muss in die Planungen für den Alice-Salomon-Platz integriert werden.



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