Das FrauenNetz Marzahn-Hellersdorf lud am 08. März anlässlich des Internationalen Frauentages zur traditionellen Veranstaltung „Rosen für Clara“ in den Clara-Zetkin-Park in Marzahn ein. Unsere bündisgrüne stellvertretende BVV-Vorsteherin Chantal Münster zeigte an einem Beispiel auf, welche alltägliche Diskriminierungen junge Frauen* noch heute im Leben ertragen müssen und stellte klar, dass Gewalt gegen Frauen* in keinem Fall hinzunehmen ist.
1911 wurde erstmalig der Frauentag begangen und stand damals für den Kampf um Gleichstellung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Die Frauenrechtlerin Clara Zetkin setzte sich dafür ein, den Frauentag einzuführen, um dem Kampf für Frauenrechte eine größere Aufmerksamkeit zu geben. Ihr zu Ehren wurde 1987 der Clara-Zetkin-Park mit einem Denkmal in Marzahn eingeweiht.
Vor der Kundgebung im Clara-Zetkin-Park beteiligten wir uns an dem bundesweiten Frauenstreik „solidarisch aktiv für Frauen*rechte“, welcher dieses Jahr folgende Forderungen in den Vordergrund rückte:
Gewaltfreies Leben für Frauen* und ihre Kinder!
Frauen*armut bekämpfen!
Sorgearbeit aufwerten!
Frauen*gesundheit sicherstellen!
Solidarität mit den Frauen* aus aller Welt!
Noch heute erleben viele Frauen in Deutschland sexuelle Diskriminierung und Übergriffe. Bis heute übernehmen in den meisten Familien Frauen die unbezahlte Care-Arbeit, arbeiten in Teilzeit oder legen ihre Arbeit komplett nieder, damit sie sich um Kinder oder pflegebedürftige Angehörige kümmern können. Dieses hat zur Folge, dass sie im Rentenalter oftmals von Altersarmut betroffen sind. Wir setzen uns dafür ein, dass Anlaufstellen für Frauen*, welche von Gewalt betroffen sind, Unterstützungsmöglichkeiten erhalten, und kämpfen jeden Tag für eine wirkliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern.



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