Die Regenbogenfahne soll in diesem Jahr vor allen wichtigen Verwaltungsgebäuden in Marzahn-Hellersdorf hängen. Mit einem Antrag setzt sich Nickel von Neumann in der Bezirksverordnetenversammlung im März 2021 dafür ein, sie in diesem Jahr vor dem Rathaus Hellersdorf, dem Verwaltungsgebäude Rathaus Marzahn und dem Verwaltungsgebäude Riesaer Straße 94 zu hissen (Drucksache – 2482/VIII).
Mit dieser und vergleichbaren Aktionen in anderen Teilen der Welt soll anlässlich des Internationalen Tages gegen Homosexuellen-, Bisexuellen- und Transfeindlichkeit (kurz IDAHOT, am 17. Mai) darauf aufmerksam gemacht werden, dass Diskriminierung, Gewalt und Ablehnung von Lesben, Schwulen, Transpersonen, Bisexuellen und queeren Menschen beendet werden muss. Auch in Deutschland werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität diskriminiert und strukturell benachteiligt.
Regenbogenfahne hissen
Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, die Regenbogenfahne im Zuge des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) vor dem Rathaus, Alice-Salomon-Platz, dem Verwaltungsgebäude Rathaus Marzahn, Helene-Weigel-Platz, und dem Verwaltungsgebäude Riesaer Straße 94 zu hissen.
Begründung:
Die Regenbogenfahne ist das weltweit bekannte Symbol gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans und inter Personen. Mit dem Hissen dieser Fahne am IDAHOT zeigt unser Bezirk, dass er eine Diskriminierung dieser Menschen ablehnt. Außerdem stellt das Hissen der Regenbogenfahne ein klares Zeichen für Sichtbarkeit der queeren Community dar, die insbesondere in Zeiten von Corona durch fehlende Öffentlichkeit ein Stück weit unsichtbar geworden sind.



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