In der Nacht zum 09.12.13 wurde an der bündnisgrünen Geschäftsstelle Marzahn-Hellersdorf ein Plakat angebracht, dass Bündnis 90/Die Grünen als Denkmalschänder bezeichnet.
Auf Facebook postet die “Bürgerbewegung Hellersdorf” ein Bild unserer derart plakatierten Geschäftsstelle und schreibt dazu: Klare Ansage in Hellersdorf! Wir verachten Antideutsche! Nach Recherchen der Taz ist die Bürgerbewegung Hellersdorf aus der Bürgerinitiative Hellersdorf hervorgegangen, die in unerträglicher Weise gegen das Flüchtlingsheim in der Carola-Neher-Str. hetzte.
Bündnis 90/Die Grünen Marzahn-Hellersdorf verurteilen die Aktion dieser sogenannten Bürgerbewegung gegen unsere Geschäftsstelle als feige und unerträglich in ihrer Unwissenheit. Wir lassen uns weder von Plakaten noch bedrohlichen Mails einschüchtern, sondern werden uns weiterhin für ein tolerantes und solidarisches Marzahn-Hellersdorf einsetzen.
Aber warum sollen wir denn Denkmalschänder sein ? In München hatten sich die Bündnisgrünen mit der Verhüllung eines Denkmales für Trümmerfrauen für eine geschichtliche Aufarbeitung engagiert. Nicht Trümmerfrauen sondern männliche Nazis wurden von den Alliierten zur Beseitigung der Trümmer eingesetzt.



Verwandte Artikel
Wir gewinnen bei der Bezirkswahl in Marzahn-Hellersdorf hinzu
Zuverlässige Busse und Bahnen, sichere Schulwege, Schatten und Grün in den Kiezen und eine Gesellschaft, die zusammenhält: Mit diesen Themen sind wir als Bündnis 90/Die Grünen in Marzahn-Hellersdorf angetreten. 8.303 Menschen (6,0 %) haben uns dafür ihre Bezirksstimme gegeben, 2.222 Stimmen mehr als bei der Wiederholungswahl 2023. weiterlesen »
Weiterlesen »
Wir verurteilen zerstörte Wahlplakate und Angriffe in Marzahn-Hellersdorf
Wir verzeichnen wenige Wochen vor den Berliner Wahlen zahlreiche Zerstörungen an unseren Wahlplakaten. Erste Zerstörungen wurden bereits kurz nach dem Plakatierstart am 2. August 2026 dokumentiert. Insgesamt haben wir über 2.000 Wahlplakate bestellt, auch in dem Wissen, dass es zu Beschädigungen kommen kann. weiterlesen »
Weiterlesen »
Mutmaßlicher Brandanschlag auf die Geflüchtetenunterkunft in der Albert-Kuntz-Straße
In der vergangenen Nacht bemerkte ein Bewohner der Unterkunft in der Albert-Kuntz-Straße Flammen an der Fassade. Das Feuer konnte durch den Sicherheitsdienst gelöscht werden. Der Staatsschutz übernimmt die Ermittlungen zu der Tat. Bisher sieht es so aus, als sei ein brennender Gegenstand gegen die Hausfassade geworfen worden. Glücklicherweise sind keine Personen zu Schaden gekommen. weiterlesen »
Weiterlesen »